Daslebenderbabs’s Blog

Geschichten aus dem Leben der Babs N.

Öffentliche Verkehrsmittel Februar 2, 2010

Einsortiert unter: was mich aufregt — daslebenderbabs @ 6:13 nachmittags

Öffentliche Verkehrsmittel sind meistens eine Zumutung…

Fallbeispiel – Handy:
Klingeltöne nerven, auch wenn Du glaubst den coolsten Klingelton der Welt zu haben – schalt Dein Handy in Bus/Bim gefälligst auf lautlos.
Nein, ich möchte Deine Gespräche NICHT mithören, aber wenn Du mir von hinten ins Ohr brüllst kann ich nicht anders und nein, Dein Leben interessiert mich nicht. Wenn Du morgen tot umfällst, ist es mir auch total egal!
Ich selbst versuche Gespräche zu vermeiden, entweder bin ich fast alleine im Bus oder ich vertröste den Anrufer und verspreche zurückzurufen.

Fallbeispiel – Jugendliche:
ICH MAG EUCH NICHT!!! Ihr seid laut, anstrengend und ihr nervt. Am Schlimmsten sind diese Jugendlichen aus dem Orient, ok – schlimm genug, dass die irgendeine Sprache sprechen – will die gar nicht verstehen, ABER
tut es Not – neben dem Geplapper noch laute Musik zu spielen??? Diese “Musik” muss in einem Harem aufgenommen worden sein, weil so furchtbar können wahrscheinlich nur Eunuchen singen *Ohrenzuhalt*

Fallbeispiel – Schüler:
ICH MAG EUCH NICHT! Ok, ihr müsst diese doofen Schultaschen oder Rucksäcke tragen, aber könnt ihr die im Bus nicht abnehmen??  NEIN, natürlich nicht – so ist es ja viel praktischer und Dir tut es ja nicht weh….
…WENN DU DAS SCHWERE DING MIR IN DEN BAUCH ODER RÜCKEN RAMMST!!!!! Ich schwöre hiermit, eines Tages, ja eines Tages werd ich mich rächen – ich werde einem Schüler mit meiner Tasche so eine reinhauen, dass….
und was soll der Blödsinn – keinen Meter IN den Bus zu gehen, wieso bleiben diese Idioten gleich nach der Türe stehen, dass ja kein Mensch mehr vorbeikommt (da kommt wieder die Schultasche ins Spiel)!!! Ok, Du bist klein und Du bist jung, aber Du fährst die Strecke jeden verfluchten Tag – auch Du wirst Deine Haltestelle schon NICHT verpassen. Manno…
Hier noch ein sachdienlicher Hinweis: Wenn Du die Menschen zuerst AUSSTEIGEN lässt – kommst Du auch leichter IN den Bus – großartig, oder?

Fallbeispiel – Pensionisten:
Meine lieben älteren Mitmenschen, schon klar, Du bist alt, Dir tut alles weh, Du siehst und hörst nicht mehr so gut und Du hast das Recht auf einen Sitzplatz….
ABER, wenn Du es bis zur Bushaltestelle geschafft hast und sogar im richtigen Bus sitzt… Kannst Du es schaffen, einen oder zwei Meter weiter zu gehen und einen freien Sitzplatz zu nehmen – ich stehe nur auf, wenn wirklich KEIN Platz mehr frei ist! WARUM? Weil ich auch müde bin – in der Früh, weil ich mitten in der Nacht aufstehen musste und am Abend, weil ich den ganzen Tag gearbeitet habe um Deine Pension zu zahlen.
Achja, wenn ich gemütlich sitze – dann steige ich NICHT aus, wenn ich aussteige wirst Du es merken. Die Frage “Steigen Sie aus?” ist unnötig und ich will gar nicht wissen, wann Sie aussteigen – nö, will ich nicht. Es ist mir pupsegal, wer innen oder außen in der Sitzbank sitzt – WICHTIG ist – DASS ICH SITZE!

Fallbeispiel – Mütter mit Kindern:
ICH MAG EUCH NICHT! Jajaja, der Kinderwagen muss rein – Hallo, mehr als zwei Kinderwagen passen selten in einen Bus! Geht zu Fuss oder nehmt den nächsten, erwartet nicht, dass Menschen aussteigen damit ihr Platz habt. ES GEHT EINFACH NICHT – VERSTEHT DAS DOCH!
Es wäre übrigens nett, den Mitmenschen gegenüber – schreiende Kinder zu beruhigen, versuch es wenigstens! Hör auf zu telefonieren und kümmer Dich um das kleine Menschlein und falls alle Bemühungen nichts helfen und “es” schon 10Minuten durchbrüllt – steig doch bitte aus und geh zu Fuss… Ja, das meine ich ernst – ich würde das machen.

So, soviel zum Thema öffentliche Verkehrsmittel – klar, passiert mir das nicht jeden Tag – sonst wäre ich schon Fussgänger, aber ALLES ist genau so vorgekommen und passiert bzw. beobachte ich immer und immer wieder. Ich freu mich schon auf Plusgrade und auf mein Fahrrad :-)

 

Babs und das TomTom August 18, 2007

Einsortiert unter: was mich aufregt — daslebenderbabs @ 12:00 nachmittags
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Eine Reise die ist schön, eine Reise die ist lustig…. Tja, das dachte ich auch als ich beschlossen habe für ein paar Tage nach München zu fahren J

 

Freitagmittag, alles war bereit für meine erste laaaange Autofahrt gaaaanz alleine, na ja nicht ganz, da war noch mein Navigationsgerät das mir den Weg erklären sollte. Freundlich aber bestimmt, kamen die Anweisungen – aber dazu später mehr. Zuerst mal war es wichtig den TOMTOM zu programmieren, schlau wie ich bin habe ich es sogar geschafft es einzuschalten und meine Zieladresse einzugeben – leider war ich nicht in der Lage das Ding mit dem großartigen Saugknopf vor mich hinzukleben. Tja, ich hatte da wohl einen sehr blonden Moment, denn mein zu Hilfe gerufener Freund, nahm das Ding und klebte es ohne Probleme an die SCHEIBE!! Verdammt, da hätte ich draufkommen können *zerknirschtwar*

 

Also losgefahren, ich hatte alles was ich brauchte – Wasserflasche, Lieblings-CD’s und gute Laune, weil ich in ein paar Stunden meinen Schatz sehe und das Wochenende mit ihm und lieben Freunden verbringen durfte.  Bis zur Staatsgrenze ging echt alles wie geschmiert – wenig Verkehr, angenehm zu fahren, aber sobald ich in Deutschland war – ging es rund. Die sind ja völlig irre, Geschwindigkeitsbeschränkungen sind egal, die Verkehrsschilder wohl nur für Kurvenblinker. Ich habe aber folgendes gelernt – nicht beim ersten Mal, aber beim 7.Mal, beim Überholen eines LKW’s ist es egal wie viel Verkehr ist – Blinker raus, linke Spur – die anderen werden schon bremsen, falls Du das nicht machst – hast Du verloren und siehst Dir lange die Rücklichter des LKW’s an. Mit einer großen Portion Mut und einer Brise Leichtsinn (oder umgekehrt) war die Fahrt sehr angenehm und es ging zügig voran.

Endlich habe ich München erreicht, schalte das Radio aus um ja keine der Anweisungen meines TOMTOM zu verpassen, naja – hätte ich es mal besser abgedreht und nach dem Weg gefragt! Ja, ich bin eine Frau – ich frage nach dem Weg, wenn ich mich nix auskenn *kicher*. Aber zurück zum Navi, tja die Anweisungen kamen schlecht und viel zu spät. Zwei Beispiele: fahren Sie links, bleiben Sie links, bleiben Sie links – BIEGEN SIE RECHTS AB!!!! Ja, wie soll ich jetzt über die 3 Autos neben mir drüberspringen *waaaahhhhh* – dann das Beste…. Fahren Sie rechts, in 100 Metern rechts abbiegen, biegen Sie rechts ab… SACKGASSE – bitte wenden! „etwas energischer“ BITTE WENDEN! Da musste ich dann kurz das Auto anhalten, weil ich mir mit beiden Händen auf den Kopf schlagen musste, das Navi ist nur geliehen, deshalb durfte ich nicht auf das Navi einschlagen – falls Du eben etwas verwundert warst… Wie durch ein Wunder bin ich nach 40 Minuten quer durch München doch beim richtigen Hotel gelandet.

 

Babs und die HighTechToilette Juli 17, 2003

Einsortiert unter: was mich aufregt — daslebenderbabs @ 2:25 nachmittags

Hier will ich Euch von einem einzigartigen, etwas peinlichen Erlebnis auf einer italienischen Raststätte erzählen, liegt schon ein paar Jahre zurück, aber ich hoffe ich bekomme es noch hin :-)

Also wir waren auf dem Weg von Jesolo zurück nach Graz und klar brauchten wir mal eine Pinkelpause… Die machten wir dann auch noch auf der italienischen Seite, also eingeparkt und ich und meine Freundin sind auch schon Richtung Klo losgerannt, es war wirklich schon dringend *kicher*

Tja, da standen wir nun vor einem Container, bei dem links mittels rot bzw. grün angezeigt wurde, ob es im Moment frei ist oder nicht…. hm, es war grün, also drückten wir den Knopf… ZWEI totol verschreckte Damen schauten uns schockiert an und wußten gar nicht wo sie sich verstecken sollten, war uns auch ziemlich peinlich und die verdammte Türe wollte sich einfach nicht mehr schließen. Endlich ging sie zu nur um 2 Sekunden später wieder aufzugehen – gleiche Situation – geschockte Damen hier, verschämte Blicke da… Meine Freundin hat dann beschlossen, doch lieber in die Büsche zu gehen, aber obwohl ich wirklich ein dringendes Bedürfnis hatte – ich kann einfach nicht pinkeln, wenn ich das Gefühl habe es kann wer zusehen oder zuhören – jaja, schon recht – ich arbeite dran….

Dann öffnete sich die Türe wieder und die Damen kamen kichernd heraus - warum wurde mir erst später klar - ich sofort rein und wollte gerade loslegen, geht die verdammte Türe wieder auf und die nächsten Damen guckten mich verwundert an – toll ich in 3 Hunderstel runter mit dem Kleid und alles zusammengekniffen was ging und gewartet bis die verdammte Türe wieder zuging – die härtesten 15 Sekunden meines Lebens!!!
Ok – Türe war wieder zu – ich wieder in Position, da passierte es – da Klo hat sich selbst gereinigt!!!! Das musst Du Dir vorstellen, uns Mädels wird ja beigebracht sich niemals – wirklich niemals hinzusetzen… Tja, für das Klo war also keiner da und damit der Auslöser zur Selbstreinigung und unter mir fing die Schüssel an wild zu rotieren, während von oben ein eiskalter Strahl Wasser kam, ziemlich präzise in mein Genick…. Jetzt wurde mich auch klar, warum dieser Container nicht verfließt war sondern nur so ein seltsamer Gitterboden war – damit das viele Wasser abrinnen kann!!! Ich also wieder einen Schritt nach vor gehüpft, weíß noch gar nicht was passiert – geht die Türe wieder auf – die Damen entschuldigen sich wieder und waren etwas verwirrt weil ich offensichtlich immer noch nicht fertig war und sie mich wohl schreien gehört hatten…. Mir wurde das alles schon zuviel und ich hatte mich immer noch nicht erleichtern können, also ging ich in die letzte etwas Sichtschutz gebende Ecke und ENDLICH konnte ich… Klar ging die Türe nochmal auf, aber das war mir dann auch schon egal….

Frisch geduscht, ich spürte sehrwohl die fragenden Blicke der wartenden Damen im Rücken und mit den Nerven fertig bin ich zurück zum Auto. Dort durfte ich mir gleich das Gelächter meiner Freunde anhören – ich hab wirklich ausgesehen wie ein begossener Pudel…

 

 
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